Bericht von der Stadtführung in Fürth
von Erich Fleischer

Großen Zuspruch fand die Stadtführung am 05. Okt. 18 mit 20 Teilnehmern. Vor dem Centaurenbrunnen, ein Denkmal, das an die erste deutsche Eisenbahn Adler von 1835 erinnerte, versammelte sich die Gruppe und startete mit ihrem Reiseführer Udo Schiele die vielversprechende Stadtführung.


Mit fundiertem Wissen vermittelte Udo geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten rund um die Altstadt: Das Fürther Rathaus im klassizistichen Stil mit dem 52m hohen viereckigen Turm, der dem Palazzo Veccio in Florenz als Vorbild diente. Die damals schönsten Straßen Hornschuchpromenade und Königswarter Straße zeugen bis heute von herrschaftlichen und mit viel Sandsteinverzierungen erbauten Häusern. Als ältestes Gebäude der Stadt Fürth zählt die St. Michael Kirche aus dem Jahr 1100, die den Dreißigjährigen Krieg überlebte. Eine Gedenktafel erinnert an den Schwedenkönig Gustav Adolf, der hier Quartier bezogen hatte. In der nördlichen Altstadt die Gustavstraße, die über mehrere Jahrhunderte die wichtigste Straße der Altstadt war. Die allen bekannte Fürther Freiheit, ein zentraler Markt- und Veranstaltungsplatz in der Innenstadt. Noch viele weitere Gebäude und Plätze der damaligen Zeit konnten auf unserer Zeitreise bewundert werden.

Zum Abschluss der interessanten Stadtführung stattete die Gruppe der Michaeli Kerwa einen Besuch ab und befand sich auch hier an einem von der Geschichte geprägten Ort, der alljährlich an die Weihe der St. Michael Kirche erinnern soll.